X
KW15/2026: Alle TCS-Blogartikel
123 Bloggerinnen haben letzte Woche 189 Blogartikel geschrieben! Denise Co-KoSchwieger-Mama im Abseits Swantje RostKürbis-Kurkuma-Hundekekse aus der Backmatte: Ein schnelles Rezept Wie ich dich in 2026 als Hundeernährungsberaterin unterstützen kann Annette Dr. PitzerMüde trotz Schlaf – was wirklich dahintersteckt Allergieneigung verringern Barbara Riedl-WiesingerVideo-Podcast oder Audio-Only? Die ehrliche Abwägung für Podcaster Katrin StephanWmdedgT…
KW14/2026: Alle TCS-Blogartikel
165 Bloggerinnen haben letzte Woche 257 Blogartikel geschrieben! Anja HüttebräuckerCard-in-a-Box basteln: Einfache Anleitung für die 3D-Karte Neuer Stampin’ Up! Katalog 2026: Alle Änderungen einfach erklärt Anita ObristMeine To-Want-Liste für das 2. Quartal 2026 Las Vegas Hotels am Strip: Meine Erfahrungen & Tipps Kultgetränk Dr. Pepper soll demnächst aus Schweizer Brunnen fliessen Fricktaler Chriesiwäg: Kirschblüten…
KW13/2026: Alle TCS-Blogartikel
128 Bloggerinnen haben letzte Woche 186 Blogartikel geschrieben! Heike BirkenbuschZurück auf YouTube – Kreativität im Alltag und die Meer~Kreativ~Lounge Britta JustHow to mitscrollenden Header mit Elementor erstellen Deine Website im Fokus: Startseite Hilfe, meine Kontakt­anfrag­en verschwinden im Nirwana! Was Du tun kannst, wenn die Mails Deiner Web­site nicht an­kommen Was ist eine Stagingsite –…

„Ich habe mich immer mitgemeint gefühlt“ – Warum mir diese Aussage von Gender-Gegner:innen den Blutdruck hochtreibt – PRojektText | Nicole Isermann

Neulich saß ich wieder mal mit mehreren Frauen in einer lockeren Runde zusammen. Irgendwann kam das Gespräch wieder einmal auf das Gendern. Und wieder gab es die üblichen Argumente dagegen:

„Also ich brauche das Gendern nicht und finde es echt überflüssig – ich habe mich immer mitgemeint gefühlt.“

Sagt eine Frau – und ich denke still bei mir: „Vielleicht hätte sie einen ganz anderen Beruf erlernt oder erlernen wollen, wenn es damals, als sie klein war, nicht immer Arzt, Ingenieur, Lehrer, Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzender geheißen hätte?“ Stattdessen ist sie Assistentin der Geschäftsführung geworden – und ich frage mich beim Schreiben gerade, wie viele „Assistenten“ der Geschäftsführung es eigentlich gibt? Verstehe mich nicht falsch – es geht mir nicht ums Berufe-Bashing: Jede Frau, die glücklich ist als Assistentin, Sekretärin, Pflegerin, Kindergärtnerin, Krankenschwester usw. ist wunderbar. Wenn sie ihre Berufung gefunden hat, ist das toll, wenn sie mit sich zufrieden den Familienunterhalt damit bestreitet, habe ich allergrößte Hochachtung vor ihr.

Als Texterin (genau – nicht Texter!!!) und Frau, die sich zum einen berufsbedingt dauernd mit dem Thema Gendern auseinandersetzen muss und daran gar nicht vorbeikommt, und die zum anderen um die bewusstseinsbildende Macht der Sprache weiß, stelle ich mir ziemlich oft die Frage, was gewesen wäre, wenn…

Hätten nicht viel mehr Frauen eine größere Motivation verspürt, einen vermeintlich „männlichen“ Beruf zu erlernen? Hätten sie sich das eher zugetraut, wenn schon damals beide Berufsbezeichnungen ganz selbstverständlich üblich gewesen wären? Hätte es nicht viel eher eine Kanzlerin in der BRD gegeben? Oder nicht schon jetzt eine amerikanische Präsidentin? Oder sogar eine Päpstin?

Source: “Ich habe mich immer mitgemeint gefühlt” – Warum mir diese Aussage von Gender-Gegner:innen den Blutdruck hochtreibt – PRojektText | Nicole Isermann

Categories: Unsere Favoriten
Gabriella:
Related Post