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3 einfache und natürliche Tipps, wie du durch Embodiment zu deinem gesünderen SEIN findest!

Dieser Blogartikel ist von Birgit Nora Schäfer. Sie ist Bewusstseins- und Embodimentcoach, Mentorin für Patient:innen nach einem Herzinfarkt und Bloggerin.

Embodiment fasziniert mich – und nach diesem Artikel hoffentlich auch dich!

Embodiment ist für mich der Schlüssel zu unserer Intuition und zu unserem wahren Selbst.

Embodiment ist DER Prozess im menschlichen Sein, der Körper und Geist zu einem vollkommenen Ganzen verschmelzen lässt, das sich gegenseitig bedingt und ergänzt und nur miteinander perfekt harmoniert.

Embodiment ist per – zugegebenermaßen sehr knapper – Definition die Wechselbeziehung zwischen Körper und Geist beziehungsweise vice versa, also zwischen Geist und Körper. Deswegen ja Wechselwirkung :-).

In der Übersetzung bedeutet Embodiment die “Verkörperung”.

Woher kennen wir den Begriff “Verkörperung”? Wir verwenden ihn zum Beispiel in Wortverbindungen wie “Das verkörperte Sein” oder “Sie verkörpert die Rolle perfekt”.

Das bedeutet, dass ein Mensch oder eine Eigenschaft als besonders authentisch, also echt wahrgenommen wird, wenn sie ein harmonisches Ganzes darstellen beziehungsweise verkörpern. Ein harmonisches Ganzes sehen wir als erstrebenswert, weil glaubwürdig an.

Von einem verkörperten Mensch sagen wir auch oft “Er ruht in sich Selbst”

Was braucht es nun, um in sich Selbst zu ruhen und sich Selbst zu verkörpern? Es braucht eine gute Beziehung zwischen Körper und Geist. Die beiden müssen fähig sein, gut miteinander zu kommunizieren und sich gegenseitig zu verstehen. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie in Balance sind. Möglichst abseits von äußeren Faktoren. Denn, wie wir wissen, zählen nur die inneren Werte!

Hier meine 3 heilsamen und  essenziellen Tipps, wie du zu deinem verkörperten Selbst und zu innerer Ruhe findest.

Mein Tipp #1 – Atme! 

Ja, atme!

Möglicherweise hast du an dieser Stelle etwas weitaus Spektakuläreres erwartet?

Ich verstehe! Dann mache ich es jetzt noch etwas spektakulärer! Denn was ich eigentlich meine ist: Atme BEWUSST!

Und dazu frage dich, wie lange und wie oft du im Laufe eines Tages wirklich BEWUSST atmest? Also tief in den Brust- und Bauchraum hinein, bis hinab in dein Becken, sodass sich alle diese Körperbereiche bei jedem Atemzug sichtbar heben und senken! Na? Atmest du so? Den ganzen Tag über?

Nein, das glaube ich eher nicht!

Ich schau dir jetzt mal über die Schulter: Wahrscheinlich atmest du eher sehr flach, die Lippen zusammen gekniffen, den Kiefer verklemmt und den Oberkörper meist nach vorne gebeugt. Womöglich hältst du dich die Hauptzeit des Tages auch noch in Innenräumen auf, bei Heizungsluft und Kunstlicht.

Ich krieg jetzt schon Atemnot bei der Vorstellung. Dabei will ich nicht sagen, dass ich das nicht kenne!

Welche dieser beiden Varianten fühlt sich denn für dich besser an? Bei welcher Schilderung fühlst du dich glücklicher? Oder gar gesünder?

Nicht umsonst wird unser Atem auch als Lebenshauch bezeichnet! Ohne Atmen können wir nicht leben! Wir würden sehr schnell sterben, wenn wir nicht mehr atmen könnten.

Ist dir bewusst, dass du dein Leben hier auf dieser Welt mit einem kräftigen Atemzug – der meistens sogar ein Schrei nach Atem ist – beginnst? Und dass dein Dasein auf unserem Planeten auch wieder mit dem letzten Odem, also einem letzten Atemzug endet?

Du darfst das Atmen somit ruhig als einen lebenswichtigen Prozess für dich wahrnehmen und BEWUSST daran arbeiten, die Qualität deines Atmens, deines Lebenshauchs, zu verbessern.

Denn Atmen bestimmt die Qualität deines Lebens!

Gute Atemtechniken erlernt man sicherlich beim Yoga. Wenn du dich zunächst selbst einmal schlaumachen willst, dann habe ich hier ein paar Atemübungen zur Entspannung für dich recherchiert.

Probier’s einfach mal aus!

Mein Tipp #2 – Gehe regelmäßig in die Stille!

Sorge – und zwar regelmäßig! – für Stille! Und auch hier meine ich wieder die BEWUSSTE Stille!

Wie sollen Körper und Geist sich gegenseitig hören oder gar verstehen und kommunizieren können, wenn ringsherum Dauerbeschallung herrscht?

Wie soll sich dein Geist zentrieren, wenn er ständig von Außengeräusche abgelenkt wird?

Wie kann dein Körper zur Ruhe kommen, wenn er ständig in Lauerstellung ist, ob nicht doch von irgendeiner Seite Gefahr droht und er möglicherweise ganz schnell fliehen muss? Früher vor dem Säbelzahntiger, heute eben vor dem Chef oder der Schwiegermutter.

Lärm, vor allem dauerhafter Lärm, ist erwiesenermaßen eine hohe Umweltbelastung und gesundheitsschädlich. Ein Faktor, der meiner Ansicht nach immer noch viel zu sehr unterschätzt wird. Der unterschwellige Geräuschpegel in unserer heutigen Umwelt ist grundsätzlich schon hoch, die digitalen Medien tun dann noch ihr Übriges dazu.

Du bist die meiste Zeit des Tages von einem gewissen äußeren Geräuschpegel umgeben. Da ist es in meinen Augen nur logisch, dass du dich mindestens so regelmäßig – also ebenfalls täglich – eine gewisse Zeit in die Stille begibst. Mach’ am besten ein feststehendes Ritual daraus, dann wirst du es nach einiger Zeit bestimmt nicht mehr missen wollen, sondern ein kraftspendendes Zeremoniell und eine Quelle heilsamer Kraft darin entdecken.

Die Stille der Meditation eignet sich natürlich perfekt für ein solches Ritual. Mehr zum Thema Meditation sowie meine Sicht und Erfahrung darauf findest du in meinem Blogartikel “Warum ich den Blick nach Innen liebe”.

Nimm’ dies – quasi als Merksatz: Die Stille im Innen und im Außen fördert und stärkt deine Körper-Geist-Verbindung und damit deine Gesundheit und Heilung!

Ich habe diese Zen-Weisheit schon oft zitiert, tue es aber an dieser Stelle gerne noch einmal:

“Du solltest täglich 20 Minuten meditieren. Außer du hast keine Zeit dazu. Dann solltest du doppelt so lange meditieren.”

Mein Tipp #3 – Erlebe Bewegung neu!

Dass wir zu viel sitzen und uns zu wenig bewegen, ist weitreichend bekannt.

Die gesundheitlichen Folgen aller Zivilisationskrankheiten aus diesem Bewegungsverhalten kennen wir ebenfalls seit langem.

Dass unsere Körperstruktur für Bewegung erschaffen ist, wissen wir auch. Sonst hätten wir nicht solch ein bewegliches Skelett und Strukturen, die sich natürlicherweise – und theoretisch – in alle Richtungen flexibel bewegen können. Da kommt mir sofort das Bild unserer Enkel in den Kopf und ich denke mir “Baby müsste man sein!” – also im Hinblick auf die Beweglichkeit gesprochen.

Auch diese Beweglichkeit – und mit ihr oft die Freude an der Bewegung – verlernen wir im Laufe unseres Älterwerdens nach und nach. Wir werden steif, unsere Strukturen verkümmern, vielleicht waren wir einmal verletzt, begeben uns in Vermeidungshaltung und oft ist Bewegung dann in Folge mit Schmerz und Qual verbunden.

An dieser Stelle wird die Verbindung von Körper und Geist wieder ganz offensichtlich. Denn ein latent schmerzender Körper drückt aufs Gemüt und unsere Grundstimmung wird damit möglicherweise schlechter und schlechter. Wir befinden uns in einem Kreislauf oder gar einer Abwärtsspirale.

Aber wie bei allem gilt auch hier, dass wir uns unseren natürlichen Zustand – ganz im Sinne eines verkörperten Seins – wieder zurückerobern können.

Und dafür muss ich noch nicht einmal das böse Wort “Sport” verwenden.

Es gibt wirkungsvolle und zugleich achtsame Formen der Bewegungserfahrung, die uns unseren Körper – auch in bereits fortgeschrittenem Alter – neu erleben und heilen lassen.

Ich persönlich weiß genau, wovon ich spreche. Eine lang zurückliegende Sportverletzung, schlechtes Bewegungsverhalten und letztendlich Übergewicht, haben mich meinen Körper bereits mehrfach auf schmerzhafte Weise erleben lassen.

Um so glücklicher und dankbarer bin ich, meinem Körper durch achtsame Bewegung – wie bewusstes Spazierengehen oder Nordic Walking in der Natur, Waldbaden oder bewusste Embodimentübungen aus dem Qi Gong, Yoga oder Feldenkrais – wieder wertvolle Bewegungsimpulse zum “heil werden” geben zu können.

Auch wenn wir unter Umständen jahrelang Raubbau an unserem Körper betrieben haben, ist es erstaunlich, wie schnell er wieder Bereitschaft zeigt, mit unserem Geist zu kooperieren, sofern dieser denn willig ist …

Zum Schluss noch ein Bonus-Tipp 🙂

Wenn du es mit einem meiner vorangegangenen Tipps geschafft hast, in einen ruhigen, stressfreien und geerdeten Zustand zu kommen, dann habe ich hier noch eine etwas ungewöhnliche Einladung für dich:

Begib dich auf deine Körperreise!

Nimm dir einmal die Zeit, ganz bewusst aufzuschreiben, wie du deinen Körper von Geburt an bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt erlebt hast.

Diese Körperreise ist eine Erfahrung, die dich sehr viel über dich selbst lehren wird. Du wirst ein ganz neues Verständnis für deinen Körper bekommen.

Das würde den Rahmen dieses Artikels allerdings sprengen. Mehr dazu werde ich in Kürze in einem separaten Beitrag verbloggen.  Das wird spannend, ich versprech’s dir!

Damit du dein verkörpertes SELBST dann noch mehr genießen kannst!

Embodiment ist nicht laut. Aber es ist unerwartet kraftvoll und auf vielen Ebenen wirksam. Es setzt dich als Mensch in Verbindung mit dir Selbst sowie mit Raum und Zeit. Mit deiner Umgebung und deinem sozialen Umfeld. Embodiment bedeutet, dass du dich Selbst in diesem Kontext spüren und sicher fühlen kannst.

Einen ersten Einblick, wie du dich und deinen Körper durch bewusste Wahrnehmung stärken kannst, findest du in meiner 4-Schritte-Übung inklusive Audio, die du dir hier als Freebie herunterladen kannst:


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