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„Trans – Das ist doch nur eine Phase, oder?“ – Frauke Porbeck

 

Die Frage „Trans – Das ist doch nur eine Phase, oder?“ höre ich öfter. Sie wird an mich als Mutter eines Trans*-Kindes gestellt. Oder von ratsuchenden Menschen. Es gibt sie in Abwandlungen wie zum Beispiel: „Ach, das nehm ich gar nicht ernst, das ist ja nur eine Phase!“ Ich lese sie auf sozialen Medien und in der Zeitung. Und sie wird aus verschiedenen Motivationen heraus gestellt. Ist diese Frage unterschwellig diskriminierend? Darauf gibt es für mich eine klare Antwort: Es kommt darauf an. Und wenn ich genau darüber nachdenke, gilt das ja eigentlich für fast alles.

Als ich angefangen habe, diesen Blog-Artikel zu schreiben, hatte ich eine klare Meinung: Es nervt, wenn ständig und von jede*m die eigene Position infrage gestellt wird. Es ist ein blödes Gefühl, wenn unterstellt wird, mensch wäre zu jung/unwissend/unreif/… um so eine Entscheidung treffen zu können. Es impliziert, dass Trans*sein irgendwie nicht ok und ein Problem ist, es wird stigmatisiert.

Trotzdem ist es eine wichtige Frage, und wie alle wichtigen Fragen ist sie natürlich sehr unbequem. Die Entscheidung, den eigenen Trans*weg zu gehen, lässt sich umkehren, das schon. Allerdings bringt die Gabe von Hormonen einige unumkehrbare Veränderungen mit sich, auch Operationen schaffen recht endgültige Fakten.

Source: „Trans – Das ist doch nur eine Phase, oder?“ – Frauke Porbeck

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